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Bestattungen(arten)

Wer bestimmt Art und Ort der Bestattung?

Das Bestattungsgesetz im Land Brandenburg sieht einen Friedhofszwang vor. Das heißt, Verstorbene müssen im Sarg oder in einer Urne auf einem Friedhöfen beigesetzt werden. Einzige Ausnahme ist die Beisetzung der Urne auf See.  Die traditionelle Form der Bestattung ist die Erdbestattung, die im Bundesdurchschnitt mittlerweile unter 50 % liegt. Die Ruhezeiten betragen 20 bis 30 Jahre. Bei der Feuerbestattung wird der Körper des Verstorbenen eingeäschert und mit einer Urne in einer Urnengrabstelle beigesetzt oder auf See versenkt. Für die Beisetzung eines Sarges oder einer Urne besteht grundsätzlich Friedhofszwang. Art und Ort der Bestattung richten sich zunächst nach dem Willen des Verstorbenen. Hat der Verstorbene Wünsche in dieser Hinsicht geäußert, so vertraut er in der Regel auf das Pietätsgefühl seiner Angehörigen, dass sie seinen Willen erfüllen werden.

 

Jeder Mensch kann aber auch durch letztwillige Verfügung für den Fall seines Todes Anordnungen über Art und Ort seiner Bestattung und deren Ausgestaltung treffen. Solche als formgerechter letzter Wille getroffenen Anordnungen über seine Bestattung oder durch Einsetzung und Beauftragung eines Testamentsvollstrecker, die Bestattung in bestimmter Art und Weise zu veranlassen, sind für Angehörige rechtlich bindend. Fehlt es an einer Willensäußerung des Verstorbenen, so können die Angehörigen über Art und Ort der Bestattung sowie die Einzelheiten zu deren Gestaltung entscheiden.

 

Bestattungsarten im Einzelnen

Erdbestattung

Der Verstorbene wird in einem für die Erdbestattung geeigneten Sarg in einer Reihen- oder Wahlgrabstelle der Erde übergeben. Die Ruhefrist beträgt je nach Friedhofssatzung 20-30 Jahre.


Feuerbestattung

Bei der Feuerbestattung wird der Verstorbene in einem Sarg im Krematorium eingeäschert. Eine Trauerfeier kann vor der Einäscherung am Sarg der/des Verstorbenen stattfinden oder später, nach der Einäscherung, anlässlich der Urnenbeisetzung. Die Urne wird dann in einer Urnengrabstelle beigesetzt. Die Urnen können in einer Reihen- oder Mehrfachstelle (2-4 Urnen), auf der Urnen-Gemeinschaftsanlage (anonym oder mit Namensplatte), in einem Kolumbarium oder auf See beigesetzt werden.

 

Urnenseebestattung

Nach der Einäscherung wird die Asche des Verstorbenen zu einer Bestattungsreederei überführt oder geschickt.

 

Urnenbestattungen sind auf der Ostsee und Nordsee, dem Mittelmeer und auf allen Weltmeeren möglich. Auf Wunsch können Angehörige an der Beisetzung auf See teilnehmen. Die Hinterbliebenen bekommen nach der Beisetzung eine Urkunde über die Urnenbestattung sowie eine Seekarte, in der die genaue Stelle der Beisetzung verzeichnet ist.



Baumbestattung.

Die Baumbestattung bietet eine Alternative zur konventionellen Grabstätte. An einem Baum kann die Asche eines Einzelnen oder einer ganzen Familie eingebracht werden. Die Asche des Verstorbenen wird in den Wurzelbereich eines Baumes oder Strauches beigesetzt, der bereits vorher im Auftrag gepflanzt oder ausgesucht wird. Der Baum nimmt die Asche als Nährstoff auf und wird so zu einem Sinnbild für das Fortbestehen des Lebens und ist zudem eine sehr persönliche Erinnerung an den Verstorbenen.

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